Wenn bei einem Wettkampf, auf einer 400 Meter Tartanbahn, zur gleichen Zeit, mehr als 80 Läufer unterwegs sind wird es manchmal eng. So war es beim 24 Stundenlauf, im Leichtathletikstadion, der schönen slowakischen Stadt Nitra. Da sich häufig langsamere Läufer auf der Innenbahn des Ovals bewegten, war es kaum möglich die offiziell gewerteten 400 Meter pro Runde, also die Ideallinie, zu laufen. Ausweichmanöver bremsten, verlängerten meinen Weg. Nach 24 Stunden standen neben meinem Namen 173,6 Kilometer in der Ergebnisliste auf dem Bildschirm der Zeitnehmung. Das waren mehr als 10 Kilometer weniger als meine Laufuhr gemessen hatte, und mein Gefährte Andreas berichtete mir, dass sich zwischen der gemessenen Strecke seiner Sportuhr und der in der Ergebnisliste gewerteten Distanz eine ähnliche Differenz wie bei mir ergab. Egal, davon ließen wir uns aber die Freude an der Sache nicht austreiben und zu guter Letzt durften wir uns noch über Podestplätze (AK Ränge 2 und 3), bei der Siegerehrung, erfreuen. Sehr schön!
Text und Bilder: Christian Stolovitz
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